Malawi

Nachdem wir Sambia durchquert und den South Luwanga NP besucht haben, kamen wir an die „problematischste“ Grenze – Malawi. Wer hier kein e-Visum vorab hat, kann sich auf mindestens einen Tag Wartezeit einstellen. Unser Guide hat bereits frühzeitig nachgefragt und so haben die letzten 4 Personen ihr Visum noch aus Sambia bestellt und pünktlich bekommen.

Die Menschen sind hier zwar auch sehr arm, verlassen sich aber laut unserem Guide komplett auf Hilfe aus dem Ausland. Und die Menschen werden aufdringlicher. Man merkt, dass in Malawi viel, viel, viel mehr Menschen leben als beispielsweise in Botswana. Das Müll-Problem wurde glücklicherweise etwas weniger.

Malawi-See

Malawi wird insgesamt bestimmt vom Malawi-See, dem neuntgrößten See der Welt. Dort haben wir dann auch etwa in der Mitte 2 Nächte verbracht. Der Sonnenaufgang über dem See ist spektakulär. Allerdings ist es dort auch extrem heiß und schwül. Wir sind abends bei 35 Grad ins Bett gegangen und morgens bei 31 Grad wieder aufgestanden… Hier die Aussicht aus meinem Bungalow 😀

An unserem „freien“ Tag haben wir eine Wanderung zum Dwambadzi Wasserfall in den Bergen unternommen. Die Umgebung ist ziemlich „tot“, da hier immer noch das Ende der Trockenzeit ist. Leider waren die Infos nicht so konkret, am Ende sind wir gute 8 km die Berge hoch, wieder ins Tal, den nächsten Berg hoch, wieder ins Tal, usw. gewandert. Der Wasserfall war dann zwar sehr schön und wir konnten in seinem Pool erfrischend kühl baden – aber leider mußten wir ja in der Mittagshitze wieder zurück. Ich bin nach 4 Wochen nur im Truck herum hängen wirklich auf dem Zahnfleisch gegangen.

Nach einer weiteren Nacht am Nordufer des Sees sind wir bereits nach Tansania weiter „gewandert“. Aber davon mehr im nächsten Beitrag 🙂

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