Reif für die Insel

Als nächstes fuhren wir von Mikumi aus nach Dar es Salaam. Hier sollten wir den Truck an einem Hotel abstellen und vorbestellte Taxen zum Fährhafen nehmen, um nach Sansibar über zu setzen. Doch es kam anders. Denn wir wurden wieder von der Polizei angehalten, unser Fahrer war erneut zu schnell gefahren und mußte den Führerschein abgeben (er konnte ihn aber 2 Tage später wieder auslösen). Wir durften zwar bis Dar weiter fahren, jedoch blieben wir mit dem Truck im Stadtverkehr hängen. Unser Guide setze uns kurzerhand zu Dritt in TukTuks und schickte diese zum Hafen voraus… dummerweise fuhren 2 der Gefährte zum Hyatt Hotel statt zum Hafen. Damit war die Fähre weg, der Guide komplett aufgelöst, denn er hatte immerhin 6 Leute verloren und wir dachten „och, hier ist es eigentlich auch ganz schön“ 😉 Letztendlich hat uns das Hyatt ihr Transferfahrzeug zur Verfügung gestellt, mit dem wir dann sehr gediegen vor der Fähre für die Einheimischen vorgefahren sind ^^

Prison Island

Da wir ja nun erst mit der späten Fähre am Nachmittag übergesetzt hatten, fiel die geführte Exkursion durch Stone Town inkl. Der historischen Hintergründe zum Sklavenhandel leider flach. Auch über das Hotel dort breiten wir am Besten den Mantel des Schweigens. Ich war froh, dass ich mir dort nicht sonst etwas eingefangen habe…

Am nächsten Morgen ging es dann mit einem Minibus zu einem Böötchen und wir stachen erneut auf See, dieses Mal nach Prison Island. Die Geschichte dieser Insel ist eher düster, heute erinnern nur noch einige Gebäude daran. Statt dessen gibt es inzwischen eine Auffangstation für Aldabra-Riesenschildkröten dort.

Gewürzinsel

Nach unserer Rückkehr ging es wieder in den Minibus, welcher dieses Mal direkt vor dem (angeblichen) Geburtshaus von Freddy Mercury stand, in dem sich heute ein Museum befindet. Wir konnten aber leider nicht hinein. Statt dessen ging es zu einer Obst- und Gewürzfarm, wo jedoch nur zu Touristen-Demonstrationszwecken angebaut wird, nicht zum Verkauf. Interessant war es trotzdem. Mittendrin begann es Hunde und Katzen zu regnen! Wir bekamen Schirme und konnten einen Teil des Regengusses mit einer Tee und Obst-Verköstigung überbrücken.

Schnorcheln und Besuch

In unserem nächsten Hotel in Nungwi war es dann wirklich traumhaft. Direkt am Strand, tolle Zimmer, super Pool, klasse Restaurant, netter Touristenmarkt vor der Tür.

Am nächsten Vormittag brachen wir zu einem Schnorchelausflug vor einer kleinen Privatinsel auf. Der indische Ozean ist sehr warm, es gibt viele, flache Sandbänke und ein paar sehr hübsche Korallen. Nach dem Stopp dort ging es in tiefere Gewässer, wo wir dann das absolute Highlight erlebten: Delfine!

Es gibt auch ein YouTube-Video, aber leider funktioniert das Einbetten gerade nicht. Ihr müßt also auf den Link klicken.

Nach dem Schnorcheln war ich noch liebe Bekannte besuchen, die erst im Juli nach Sansibar ausgewandert sind und dort gerade bauen. Ein spannendes Projekt und direkt in zweiter Reihe am Strand mit Sicht auf besagte Privatinsel. Ein Traum! Ich bin gespannt, wie es fertig aussieht!

Siebhirn

Tags darauf ging es dann schon wieder weiter. Dummerweise hatte ich mein iPad im Safe des Hotels zurück gelassen. Ein wahrer Krimi, es wieder zu bekommen. Mir wurde ein Taxi hinterher geschickt und das Gerät kam tatsächlich 3 min vor dem Ablegen mit wehenden Fahnen auf‘s Boot geliefert. Was für ein Glück, denn sonst gäbe es bis Seychellen keine Blogbeiträge mehr 😉 Aber ist ja noch einmal gut gegangen.

2 Antworten

  1. Avatar-Foto Kerstin sagt:

    Traum und Albtraum in einem. Also fürs Delfinschwimmen beneide ich dich bisher am meisten ❤️

  2. Avatar-Foto Eva sagt:

    Boaaahhhh, an Spannung kaum zu überbieten!

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